Auswahl Panini-Sammelalbum Bundesliga 2003

(Saison 2002/03):

FC Bayern München 1.
VfB Stuttgart 2.
Borussia Dortmund 3.
Hamburger SV 4.
Hertha BSC Berlin (Ligapokal 2002) 5.
SV Werder Bremen 6.
FC Schalke 04 7.
VfL Wolfsburg 8.
VfL Bochum 9.
TSV 1860 München 10.
Hannover 96 11.
Borussia Mönchengladbach 12.
FC Hansa Rostock 13.
1. FC Kaiserslautern 14.
Bayer 04 Leverkusen 15.
Arminia Bielefeld 16.
1. FC Nürnberg 17.
Energie Cottbus 18.

Saisonüberblick:

Mit Michael Ballack und Zé Roberto wechselten zur neuen Saison zwei Pfeiler der erfolgreichen Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen zum FC Bayern München, ebenso Sebastian Deisler. Die 40. Bundesliga-Saison verlief an der Tabellenspitze wenig spektakulär. Bereits am 29. Spieltag gewann der FC Bayern München unter Trainer Ottmar Hitzfeld die Deutscher Meisterschaft. Negative Überraschung war Bayer Leverkusen, das im Vorjahr fast Meister geworden wäre. Erst am letzten Spieltag sicherte sich der Verein mit einem 1:0 in Nürnberg den Klassenerhalt. Der 1. FC Nürnberg musste ebenso wie Arminia Bielefeld und Energie Cottbus in die Zweite Bundesliga absteigen.

Der letzte Spieltag der Saison 2002/03 bezog seine Spannung aus dem Kampf um den zweiten Tabellenplatz, der zur direkten Qualifikation zur Champions League berechtigte. Borussia Dortmund ging als Zweiter mit 57 Punkten in den 34. Spieltag und musste zu Hause gegen Absteiger Energie Cottbus antreten, eine vermeintlich leichte Aufgabe. Der drittplatzierte VfB Stuttgart, der einen Punkt Rückstand auf Dortmund hatte, spielte ebenfalls im eigenen Stadion gegen den VfL Wolfsburg.

Der VfB Stuttgart gewann in einem unspektakulären Spiel souverän mit 2:0 gegen die Wölfe. Es kam nun alles auf das Ergebnis aus Dortmund an. Bei einem Unentschieden würde der VfB Stuttgart auf den zweiten Platz vorrücken, die Dortmunder müssten dann als Dritter in die Qualifikation zur Champions League. Gewänne der BVB, würde sich am Tabellenstand nichts ändern.

Alles begann zunächst planmäßig im Westfalenstadion. Die Dortmunder gingen durch ein Tor von Tomas Rosicky in der 25. Minute in Führung. Verblüffenderweise ließ sich der zu diesem Zeitpunkt bereits abgestiegene FC Energie Cottbus jedoch nicht vorführen und hielt dagegen. Dortmund fand kein Rezept gegen die in Teilen spielerisch überlegenen Cottbuser und geriet selbst immer wieder unter Druck. In der 74. Minute nahm das Dortmunder Drama dann seinen Lauf. Der Cottbuser Mittelfeldspieler Timo Rost köpfte den Ball zum 1:1 ins Dortmunder Tor. Der BVB schaffte es in den atemberaubenden Schlussminuten nicht, ein weiteres Tor zu erzielen und wurde am Ende nur Dritter.

Der VfB zog als Vize-Meister zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in die Champions League ein. Ein erfolgreicher Abschluss einer bemerkenswerten Karriere von Krassimir Balakow, der im letzten Pflichtspiel sogar noch ein Tor erzielen konnte. Neben Balakow beendeten auch die ehemaligen deutschen Nationalspieler Mario Basler, Stefan Effenberg, Ulf Kirsten, Andreas Möller, Michael Preetz und Thomas Häßler ihre Spielerkarrieren.


Entscheidungen:

Deutscher Meister und Teilnahme an der UEFA Champions League: FC Bayern München

Teilnahme an der UEFA Champions League: VfB Stuttgart

Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation: Borussia Dortmund

Teilnahme am UEFA-Pokal: Hamburger SV, Hertha BSC Berlin, 1. FC Kaiserslautern (Pokalfinalist)

Teilnahme am UI-Cup: SV Werder Bremen, FC Schalke 04, VfL Wolfsburg

Abstieg in die 2. Bundesliga: FC Energie Cottbus, 1.FC Nürnberg, DSC Arminia Bielefeld

Aufsteiger aus der 2. Bundesliga: SC Freiburg, 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt


Pokalendspiel:

Bayern München - 1. FC Kaiserslautern 3:1



Was sonst noch geschah...

Torschützen / Verein / Anzahl Tore Deutschlands Fußballer des Jahres Europas Fußballer des Jahres Welt-Fußballer des Jahres -
1. Giovane Elber, FC Bayern München, 21

Thomas Christiansen, VfL Bochum, 21

3. Aílton, SV Werder Bremen, 16

4. Kevin Kurányi, VfB Stuttgart, 15

Claudio Pizarro, FC Bayern München, 15

6. Fredi Bobic, Hannover 96, 14

Marcelinho, Hertha BSC Berlin, 14

Bernardo Daniel Romeo, Hamburger SV, 14

Markus Schroth, TSV 1860 München, 14

10. Jan Koller, Borussia Dortmund, 13

Benjamin Lauth, TSV 1860 München, 13


Michael Ballack,

FC Bayern München,

Deutscher Meister, DFB-Pokalsieger


Pavel Nedved,

Tschechien,

Juventus Turin



Zinedine Zidane,

Frankreich,

Real Madrid


-


</>