Auswahl Panini-Sammelalbum Bundesliga 2001

(Saison 2000/01):

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FC Bayern München (Ligapokal 2000) 1.
FC Schalke 04 2.
Borussia Dortmund 3.
Bayer 04 Leverkusen 4.
Hertha BSC Berlin 5.
SC Freiburg 6.
SV Werder Bremen 7.
1. FC Kaiserslautern 8.
VfL Wolfsburg 9.
1. FC Köln 10.
TSV 1860 München 11.
FC Hansa Rostock 12.
Hamburger SV 13.
Energie Cottbus 14.
VfB Stuttgart 15.
SpVgg Unterhaching 16.
Eintracht Frankfurt 17.
VfL Bochum 18.

Saisonüberblick:

Die Fußball-Bundesliga 2000/01 ging als Saison mit der spannendsten Meisterentscheidung in die Ligageschichte ein: Vor dem letzten Spieltag hatte Bayern München drei Punkte Vorsprung und benötigte daher bei einem vorausgesetzten Sieg der Schalker mindestens ein Unentschieden beim Hamburger SV, da das Torverhältnis der Bayern schlechter war.

Schalke gewann das letzte Spiel gegen Unterhaching nach turbulentem Spielverlauf - Schalke lag bereits mit 0:2 zurück und Unterhaching ging noch in der 69. Minute mit 3:2 in Führung - mit 5:3.

Bei der Partie HSV-Bayern stand es 0:0, bis in der 90. Minute die Hamburger das 1:0 erzielten. Mit diesem Stand ging das Spiel in die 94. Minute. Die offizielle Spielzeit war abgelaufen, auch auf fast allen anderen Plätzen hatten die Schiedsrichter die Spiele abgepfiffen. Im Gelsenkirchener Parkstadion sickerte die Nachricht durch, das Spiel in Hamburg sei ebenfalls beendet. Damit wäre Schalke deutscher Fußballmeister. Die Fans strömten in den Innenraum und feierten bereits.

Plötzlich gab es Verunsicherung: Das Spiel in Hamburg würde doch noch laufen, die angezeigte Nachspielzeit von drei Minuten war zwar abgelaufen, aber der Schiedsrichter Markus Merk hatte - bereits eine Minute über die angekündigte Nachspielzeit hinweg - noch nicht abgepfiffen. Die Fans im Schalker Stadion wurden nervös. Auf der Anzeigetafel des Parkstadions liefen nun die letzten Sekunden des anderen Spiels.

In diesen letzten Sekunden, bereits in der vierten Minute der Nachspielzeit, nahm der Hamburger Torwart Matthias Schober eine Rückgabe eines eigenen Spielers in die Hand - Bayern bekam einen Indirekten Freistoß im Strafraum des Gegners zugesprochen. Bayern-Verteidiger Patrik Andersson schoss den von Stefan Effenberg vorgelegten Ball durch eine Lücke in der Hamburger Mauer ins Tor. Das Spiel wurde anschließend sofort abgepfiffen: Durch das 1:1 hatte Bayern den nötigen Punkt geholt und wurde Deutscher Fußballmeister.

Die Schalker, die sich vier Minuten und 38 Sekunden als Meister wähnten und denen nur wenige Sekunden zum Titel fehlten, gingen daraufhin, zumindest bei den Nicht-Bayernfans, als Meister der Herzen in die Geschichte der Bundesliga ein.


Entscheidungen:

Deutscher Meister und Teilnahme an der UEFA Champions League: FC Bayern München

Teilnahme an der UEFA Champions League: FC Schalke 04

Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation: Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen

Teilnahme am UEFA-Pokal: Hertha BSC Berlin, SC Freiburg

Teilnahme am UI-Cup: SV Werder Bremen, VfL Wolfsburg, TSV 1860 München

Abstieg in die 2. Bundesliga: VfL Bochum, Eintracht Frankfurt, SpVgg Unterhaching

Aufsteiger aus der 2. Bundesliga: 1. FC Nürnberg, Borussia Mönchengladbach, FC St. Pauli



Pokalendspiel:

FC Schalke 04 - 1.FC Union Berlin (2. Liga) 2:0



Was sonst noch geschah...

Torschützen / Verein / Anzahl Tore Deutschlands Fußballer des Jahres Europas Fußballer des Jahres Welt-Fußballer des Jahres -
1. Sergej Barbarez, Hamburger SV, 22

Ebbe Sand, FC Schalke 04, 22

3. Claudio Pizarro, SV Werder Bremen, 19

4. Michael Preetz, Hertha BSC Berlin, 16

5. Giovane Elber, FC Bayern München, 15

Oliver Neuville, Bayer 04 Leverkusen, 15


Oliver Kahn,

FC Bayern München,

Deutscher Meister und Champions-League-Sieger


Michael Owen,

England,

FC Liverpool




Luis Figo,

Portugal,

Real Madrid



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