Auswahl Bergmann-Sammelalbum Bundesliga 1977/78 grün:

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1. FC Köln 1.
Borussia Mönchengladbach 2.
Hertha BSC Berlin 3.
VfB Stuttgart 4.
Fortuna Düsseldorf 5.
MSV Duisburg 6.
Eintracht Frankfurt 7.
1. FC Kaiserslautern 8.
FC Schalke 04 9.
Hamburger SV 10.
Borussia Dortmund 11.
FC Bayern München 12.
Eintracht Braunschweig 13.
VfL Bochum 14.
SV Werder Bremen 15.
TSV 1860 München 16.
1. FC Saarbrücken 17.
FC St. Pauli 18.
II. Liga:
Rot-Weiß Essen
Wuppertaler SV
Karlsruher SC

Saisonüberblick:

In dieser Saison gab es die bis heute knappste Entscheidung um den Titel. Erstmalig trennte lediglich die Tordifferenz die beiden führenden Mannschaften, den 1. FC Köln unter Hennes Weisweiler und den Titelträger der letzten drei Jahre: Borussia Mönchengladbach.

Am letzten Spieltag reichte also Borussia Mönchengladbach ein einfacher Sieg nicht, wenn der 1. FC Köln, der eine um zehn Tore bessere Tordifferenz hatte, ebenfalls das letzte Spiel gewinnen sollte. Um in der Tordifferenz aufzuholen, wäre also ein Rekordsieg nötig gewesen. Gladbach spielte am letzten Spieltag gegen Dortmund und führte bereits zur Halbzeit mit 6:0. Sie gewannen das Spiel am Ende mit 12:0, was tatsächlich den erhofften Rekordsieg bedeutete. Die Kölner gewannen jedoch ihr Spiel beim Absteiger St. Pauli mit 5:0 und retteten damit ihr besseres Torverhältnis ins Ziel. Köln holte damit seine erste Meisterschaft nach 1963/64, dem Gründungsjahr der Bundesliga. Trainer der bemitleidenswerten Dortmunder war Otto Rehhagel (anschließend als Torhagel verspottet), der nach der Rekordniederlage gefeuert wurde. Ein Ergebnis von 12:0 ist bis heute nicht mehr erreicht worden.

Der Kölner Torschützenkönig Dieter Müller (zusammen mit Gerd Müller von Bayern München mit je 24 Toren) erzielte am 3. Spieltag beim 7:2 gegen Werder Bremen sechs Tore, ein Bundesliga-Rekord.

Da Köln das Double schaffte, also auch den DFB-Pokal gewann, war Vize-Pokalsieger Fortuna Düsseldorf im Europapokal der Pokalsieger startberechtigt. Für den UEFA-Pokal qualifizierten sich Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC Berlin, der VfB Stuttgart und der MSV Duisburg.

Der FC Bayern München spielte mit dem Erreichen des 12. Tabellenplatzes die schlechteste Bundesligasaison überhaupt.

Entscheidungen:

Deutscher Meister und Teilnahme am Europapokal der Landesmeister: 1. FC Köln

Teilnahme am Europapokal der Pokalsieger: Fortuna Düsseldorf (Vize-Pokalsieger)

Teilnahme am UEFA-Pokal: Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC Berlin, VfB Stuttgart, MSV Duisburg

Abstieg in die 2. Bundesliga: FC St. Pauli, 1. FC Saarbrücken, TSV 1860 München

Aufsteiger aus der 2. Bundesliga Nord: DSC Arminia Bielefeld

Aufsteiger aus der 2. Bundesliga Süd: SV Darmstadt 98

Aufsteiger aus der 2. Bundesliga Relegation: 1. FC Nürnberg (1:0 + 2:2 gegen Rot-Weiss Essen)



Pokalendspiel:

1. FC Köln - Fortuna Düsseldorf 2:0



Was sonst noch geschah...

Torschützen / Verein / Anzahl Tore Deutschlands Fußballer des Jahres Europas Fußballer des Jahres Welt-Fußballer des Jahres Weltmeister
1. Dieter Müller, 1. FC Köln, 24

Gerd Müller, FC Bayern München, 24

3. Klaus Toppmöller, 1. FC Kaiserslautern, 21

4. Manfred Burgsmüller, Borussia Dortmund, 20

Klaus Fischer, FC Schalke 04, 20


Sepp Maier,

FC Bayern München,

WM-Teilnehmer




Kevin Keegan,

England,

Hamburger SV

wurde noch nicht gewählt
Austragungsort: Argentinien

Sieger: Argentinien



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